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also ich kann nur eins sagen:
ich habe zuerst das buch gelesen, das mich nicht nur einmal zu tränen gerührt hat und hatte dann natürlich sehr hohe erwartungen an den film.
wenn man den film und das buch getrennt bewertet sind beide sehr gelungen. aber der film war für mich, nach dem buch eigentlich eine enttäuschung.
ich hätte mir vom film mehr erwartet.
das buch jedoch ist wirklich eine wunderschöne liebesgeschichte.
kann ich nur weiterempfehelen.
aufgrund der aktuellen Vampir-Serie auf RTL2 (blood ties - im englischen Original viel besser als in der deutschen Übersetzung.. hach. dahin-schmelz.) bin ich auf Vampir-Geschichten aufmerksam geworden, habe dann noch moonlight (schon nicht so dahin-, aber immer noch -schmelz) auf DVD gefunden, dann waren die DVDs durch.
Amazon schlägt einem dann ja fix irgendwas Neues mit Vampiren vor, also habe ich es mit den Büchern versucht. Zunächst habe ich Blood ties, das ja nach einer Romanvorlage verfilmt wurde, gelesen, das geht aber erfahrungsgemäß sowieso nie gut. Also habe ich mich nach anderen Büchern umgeguckt. Bei Black Dagger erschlugen einen ja geradezu die begeisterten Rezensionen. Also erstmal bei Heyne eine Leseprobe im Internet gezogen (immerhin 30 Seiten), vom Schreibstil zunächst angesprochen, also fix zwei Bücher geordert.
Was soll ich sagen, Freunde.Ich bin echt kein Freund und Forderer anspruchsvoller Literatur. Und tatsächlich schreibt die gute Frau auch sehr flüssig, gut zu lesen, Erotik ist auch echt nie falsch. Aber ich glaube, diese Linie ist etwas für Fans. Meiner Meinung nach ist es zu einfach geschrieben, oft zu abgehackt, die Charaktere wirken oberflächlich, oft überzogen, Bilder und Schilderungen von Gefühlsverläufen sind wie mit dem "Hackebeil" erzwungen, haben keine Tiefe. Ab und zu gelingt es, in Passagen etwas Gefühl hineinzubringen, dann denkt man sich: genau so. Mehr davon. Und dann hackt es wieder ab.Es werden viele sehr gute Szenerien aufgebaut, romantische, psychologische, auch erotische, da ist eine Frau, die fast vergewaltigt wurde und sich jetzt schon wieder einem großen und fremden Mann gegenübersieht, dann fällt dem Mann auch auf, dass sie jetzt wahrscheinlich Angst hat und dass er vielleicht mal irgendwas tun könnte, und das passiert dann aber nicht. Jedenfalls nicht in der Intimität und Tiefe, wie man es zeichnen könnte.
Andererseits scheinen viele Käufer die Bücher sehr zu lieben, und ich möchte wirklich nichts madig machen hier - wenn die Vorgabe, die das Buch gibt, ausreicht, um in das Gefühl hineinzutauchen, um mit der eigenen Fantasie etwas auszumalen und weiterzuführen, ist das doch super. Meine Warnung geht nur an die Leute, die (wie ich) sich von der enthusiastischen Fangemeinde erstmal auch selbst beeindrucken lassen.
Mein Tip also: Leseprobe im Internet, wenn berührt, dann erstmal die ersten beiden Bücher (ist ja wohl eher ein Buch). Und lieber Heyne-Verlag: Das nächste Mal nicht so ein aufwändiges Cover, dafür dann das Buch nicht teilen, und schon lieben wir euch wieder.
An alle...Finger weg von diesem Buch. Leider kann es mit dem Medienrummel, was um das Buch ja gemacht wurde, nicht mithalten. Schlecht geschrieben und langweiliges Thema...eigentlich geht es in jedem Kapitel um das Gleiche. Also warum kann man es nicht einfach sein lassen.
Dieses Buch ist viel mehr als eine Sammlung von Liebesbriefen. Die Herausgeber erzählen die Geschichten großer Liebespaare - und dazu stellen sie jeweils einen besonders schönen Liebesbrief vor, geschrieben vom männlichen Part. Die Mr. Bigs in diesem Buch kommen aus acht Jahrhunderten, und besonders schön ist, daß auch viele zahlreiche große Männer des 20. Jahrhunderts vertreten sind. Meine Highlights: John Lennon an seine erste Frau Cynthia (ich wußte gar nicht, daß es von ihm Liebesbriefe gibt!), Alain Delon an Romy Schneider (zum Weinen schön und traurig) und Erich Maria Remarque an Marlene Dietrich (Zitat: "Bist Du auch unterwärts warm angezogen? Paßt einer auf Dich auf?"). Dazu gibt es Abbildungen der Liebespaare und ein schönes Vorwort. Und für alle Sex-and-the-City-Fans ein besonderer Leckerbissen: Der Liebesbrief von Mir. Big an Carrie aus dem Kinofilm mitsamt einer kleinen Anleitung für Männer, wie man am besten und wirkungsvollsten Liebesbriefe schreibt. Also auch für alle Männer unbedingt empfehlenswert!
Das Buch "Geschichten aus dem Wiener Wald" (Ödön von Horváth) sollte ich als Schullektüre lesen. Es ist ein Volksstück in 3 Teilen, in dem es um Dummheit und Liebe, Liebe und Verstand, geht. Marianne, die sich an ihrem Verlobungstag in einen anderen verliebt, lässt sowohl ihren Verlobten als auch ihren Vater stehen und folgt Alfred, von dem sie denkt, dass er ihre große Liebe ist und dass sie sich in ihm entfalten könnte. Doch es kommt anders.
Unüberlegtheit wird bestraft; bald sind die Gefühle verflogen, in der Beziehung kriselt es und Marianne merkt, dass sie sich in Alfred getäuscht hat. Das neugeborene Kind wird vernachlässigt, weil beide mit sich selbst beschäftigt sind, Mariannes Vater will nichts mehr von seiner Tochter wissen und erst recht nicht als Großvater bezeichnet werden...
Der Titel des Volksstücks ist angelehnt an den Walzer "Geschichten aus dem Wiener Wald" von Johann Strauß und wird mehrfach im Stück erwähnt. Es ist sehr hilfreich, die Wiener Walzer dieses Komponisten zu hören, während man liest. So fühlt man sich in die dargestellte Zeit hineinversetzt und es kommt eine komplett andere Stimmung auf.
Was mich an dem Stück beeindruckt hat, ist die Mehrdeutigkeit der Sätze des Autors. Sein ganz persönlicher Schreibstil lässt Charaktere erwachen und wieder aus der Szene treten. Allerdings störte so manche beleidigende Ausdrucksweise wie "Mistvieh" und "Dirne", was nicht allzu tragisch gewesen wäre, hätten die Personen sich dies ins Gesicht gesagt. Doch sie belügen sich; sie sind scheinbar Freunde und lächeln sich zu, doch kaum hatte sich der andere umgedreht, wird hinter seinem Rücken gelästert.
"Geschichten aus dem Wiener Wald" hat mir so einiges vor Augen geführt, sowohl die guten als auch die schlechten Seiten des Lebens, wobei alles so realistisch dargestellt wird, dass jede Handlung glaubhaft erscheint. Meiner Meinung nach hat der Autor Respekt verdient für das, was er geleistet hat, vor allem, weil es alles andere als einfach war. Der Biografie im Anhang zufolge sind immer wieder Hindernisse aufgetaucht und haben ihn am Erfolg gehindert, ihn in Depressionen versetzt und verzweifeln lassen. Denn Schreiben war das einzige in seinem Leben, dem er sich mit vollster Seele gewidmet hat. Er hat für seine Leidenschaft gekämpft und das ist, wie ich finde, sehr bemerkenswert. Jetzt können wir seine Werke lesen und über das Leben nachdenken, sehen wie es damals war und -vielleicht- erkennen, dass man das Leben nicht auf die leichte Schulter nehmen sollte.
Ödön von Horváth an F.Th.Csokor: "(...)Die Welt ist voller Unruhe, alles drunter und drüber, und noch weiß man nichts Gewisses! Man müsste ein Nestroy sein, um all das definieren zu können, was einem undefiniert im Wege steht! Die Hauptsache, lieber guter Freund, ist: Arbeiten! Und nochmals: Arbeiten! Und wieder: Arbeiten! Unser Leben ist Arbeit - ohne sie haben wir kein Leben mehr. Es ist gleichgültig, ob wir den Sieg oder auch nur die Beachtung unserer Arbeit erfahren, - es ist völlig gleichgültig, solange unsere Arbeit der Wahrheit und der Gerechtigkeit geweiht bleibt." (Geschichten aus dem Wienerwald, S.116, Z.3-13)
Wenn man die ersten beiden Romane gelesen hat, ist dieser keineswegs langweilig. Vielmehr erfährt man vom täglichen Leben noch mehr. Die Spannung kann über das ganze Buch gehalten werden, da der Leser bis zum Schluss im Ungewissen bleibt. Ein super Buch!
Das ist wohl das was man aus diesem Buch lernt. Das Böse kann sich überall verstecken, es kann sich hinter lieben Gesichtern verbergen. Und die die wirklich Böse sind sehen oft nicht so aus. Wie immer beschäftigt sich Tess Geritsen mit den schlimmsten Verbrechen und Verbrechern die man sich nur vorstellen kann. Oft hatte ich Gänsehaut beim lesen und ich Frage mich wie Böse muss man sein um sich solche Geschichten auszudenken.
Wahrscheinlich gar nicht, aber die Story ist teilweise wirlich "blutig" und nichts für empfindliche Seelen.
Ich brauche eigentlich in den Büchern nicht soviel Blut, um mich gut unterhalten zu fühlen, aber Mrs. Geritsen schreibt so gut, dass man sich trotz allem in die Geschichte reingezogen fühlt und unbedingt wissen will wie es weiter geht.
All ihre Bücher enthalten viele Medizinische Fachbegriffe, da sie ja Ärztin ist. Im Ablauf der Geschichte stört das aber nicht.
Spannend von der ersten bis zur letzten Seite.
... mit diesem Buch doppelt schön; spannend und lustige und manchmal auch traurige Geschichten sind dabei - und Geschichten, welche die Kinder immer wieder hören wollen. Die Geschichten sind nicht zu lang und können vor dem Schlafen als Gutenacht-Geschichte, aber auch gut in der Schule (1.,2. Klasse) während der Adventszeit (ca. 10 Minuten für eine Geschichte z. B. vor Beginn des eigentlichen Unterrichts reichen völlig aus) vorgelesen werden (evtl. als Belohnung, wenn die Klasse am Tag zuvor besonders toll mitgearbeitet hat oder am Ende des Unterrichts). Unserer Klasse gefiel die Geschichte mit Pippi Langstrumpf plündert den Weihnachtsbaum besonders gut. Aber auch andere bekannte Autoren wie Astrid Lindgren und Janosch sind in diesem Buch zu finden und erzählen wunderbare Geschichten. Auch dieses Jahr liegt es schon wieder bereit und wartet darauf, in der Vorweihnachtszeit gelesen zu werden.
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