Romane & Erzählungen
Dramen
Essays & Reportagen
Großdruck
Literatur-Theorie & Interpretationen
Lyrik
Mundart & Humor
Märchen & Sagen
Überblick
General AAS
Irgendwie fragt man sich als fußballbegeisterter Mensch doch hin und wieder, wie Leute wie Christoph Biermann, Arnd Zeigler und Konsorten so ihre Zeit und ihr Leben mit dem runden Leder verbringen und wie sie zu ihren Geschichten und wunderbar aufbereiteten Videos kommen. Jetzt weiß man es!
Ben Redelings, vielleicht (noch) nicht ganz so bekannt wie seine Kollegen, hat sehr detailliert und humoristisch seinen Alltag rund um die (angeblich) wichtigste Nebensache der Welt zu Papier gebracht. Herausgekommen ist ein unglaublich witziges Buch bei dem man sehr viel über die Arbeitsweise und die Erlebnisse von "Fußball-Kulturschaffenden" erfährt. Entgegen landläufiger Meinungen scheint es mitunter ein sehr mühseliges Unterfangen zu sein, so seine Brötchen zu verdienen. An manchen Stellen freut man sich richtig mit dem Autor, wenn wieder ein "hochkarätiger Gast" wie z.B. Peter Neururer seinen Weg zu einer seiner Veranstaltungen findet...
Fazit: Für jeden, der mehr als nur die "Sport-Bild" und den "kicker" liest, und für den Fußball auch ein Kulturbegriff ist, absolut empfehlenswert!
Es gibt sicher genügend Kinder, die sich wünschen, mit ihrem Haustier ein paar freundschaftliche Worte wechseln zu können. Max’ Traum ist das nicht, im Gegenteil: Er hat nämlich schon einen sprechenden Hund. Max möchte lieber einen sprechenden Menschen. Herrn Bello nämlich. Durch den blauen Saft von Herrn Melchior nämlich hat sich sein Hund in Herr Bello und das blaue Wunder in einen Menschen verwandelt. Dann ließ irgendwann die Wirkung des Zaubertranks nach, um in Neues von Herrn Bello noch einmal aktiviert zu werden. Jetzt, im dritten Band Wiedersehen mit Herrn Bello, ist der Hund wieder ein Hund. Aber vom Menschsein ist ihm immerhin die Sprache geblieben.
Aber das ist Max -- und vor allem Herrn Bello -- nicht genug. Er will wieder zum Menschen Bello werden. Also machen sich beide auf die Reise zu Herrn Melchior, mit der Bahn. Aber sie sind unvorsichtig. Max und Herr Bello werden belauscht, der sprechende Hund entführt. Jetzt soll Herr Bello im Zirkus auftreten. Aber zum Glück hat Max einen Plan. Und es gibt ja noch das Mädchen Paloma, die ebenfalls im Zirkus arbeitet. Und Paloma ist Max besonders zugetan...
Wiedersehen mit Herrn Bello ist eine Fortsetzung der Geschichte rund um den sympathischen Titelhelden aus der Feder des Sams-Erfinders Paul Maar, auf die Fans schon lange gewartet haben. Das Warten hat sich gelohnt. Denn Wiedersehen mit Herrn Bello ist nicht nur spannend zu lesen (oder vorzulesen). Der Roman hat auch ein paar erzähltechnische Kniffe, die bezaubern. Für Leser ab zehn Jahren. -- Stefan Kellerer, Literaturanzeiger.de
Dieser Literaturkalender kommt wuchtig daher. Man benötigt einen kräftigen Nagel, um das gewichtige Spiralbuch an der Wand aufhängen zu können.
Aufbau: Jeweils ein Blatt für eine Jahreswoche. Thema: ein literarischer Klassiker (international). Auf der linken Senkrechtleiste (Porträtbild!) finden sich Kurzinformationen zur Biographie und zum Werk des Schriftstellers. Die untere Querleiste enthält die Tagesangaben der Woche mit Geburts-oder Todesdaten zahlreicher Poeten. Der Hauptteil des jeweiligen Wochenblattes besteht aus einem großen, gemalten, aber auch photographierten Bild in hervorragender Druckqualität, in das ein Zitat des betreffenden "Wochendichters" zum Nachdenken einmontiert ist.
Der Kalender setzt mit Jakob Wassermann ein und endet mit Rainer Maria Rilke.
Ein großartiger, in sich stimmiger Literaturkalender, den man mit Sicherheit über das Jahr hinaus aufheben wird. Bestens geeignet auch als Geschenk für einen Literaturfreund.
Ich bin schon sehr lange um dieses Buch herumgeschlichen, weil mich der Klappentext von Anbeginn an sehr angesprochen hat. Schließlich hatte eine Kollegin von mir das Buch erstanden und lieh es mir ganz begeistert aus.
Ich muss sagen, dass ich die Grundidee, sich mit diesem schwierigen Thema - was passiert, wenn ein Kind der Familie aus dem Kreis der Familie gerissen wird (ob nun durch Freigabe zur Adoption oder Tod...) - in einem Roman auseinanderzusetzen, nach wie vor sehr spannend finde.
Leider hat Kim Edwards meines Erachtens recht wenig aus dieser Grundidee gemacht.
Die ersten 100 Seiten des Buches sind wirklich spannend und in angenehmem Stil verfasst, so dass das Lesen viel Spaß macht. Die dann noch folgenden über 400 Seiten kratzen leider nur noch an der Oberfläche - obwohl sich eine Vielzahl hochspannender "Aufhänger" finden, die aber eben leider nur angerissen und nicht ausgearbeitet werden.
Extrem bewegend war für mich die Erkenntnis, dass sich der Vater letztendlich aufgrund seiner Kindheitserfahrung (früher Tod seiner kranken Schwester und lebenslähmende Trauer seiner Mutter) dafür entschieden hat, seine Tochter wegzugeben, um seine Frau zu schützen - und die Familie dadurch erst recht schwerst belastet. Diese Tragik findet aber keine Berücksichtigung im Roman von Kim Edwards.
Mein Fazit: Es gibt sicherlich beeindruckendere Bücher als das von Kim Edwards.
In klassischer Artemis Fowl Manier gehalten handelt es sich bei dem aktuellen Werk von Eoin Colfer meiner Meinung nach um den Besten aller bisher erschienen Artemis Folw's. So kommen in einer spannenden Geschichte auch wieder alle beliebten Figuren wie Buttler, Holly, Foaly und Mulch Diggums vor. Das Buch macht einfach Lust auf mehr :)
Fazit: Muss man als Artemis Fowl Fan gelesen haben
... beim 4. Band der Betsy Reihe. Hauptsächlich geht es hier nun um die bevorstehende Hochzeit von Betsy und Sinclair. Betsy will eine tolle Hochzeit mit allem Drum und Dran, Sinclair will am liebsten nichts damit zu tun haben. Man merkt, dass noch einige grundsätzliche Dinge zwischen den beiden nicht geklärt sind und das hat mir an dem Buch sehr gut gefallen. Nur Friede Freude Eierkuchen, wäre mir sogar bei Betsy zuviel gewesen. Jedes Buch lebt ja von "zwischenvampirlichen" Emotionen und dass es zwischen den beiden auch mal krieselt, macht die zwei interessanter und noch sympathischer. Betsy muss man einfach gerne haben....
Leider bin ich in das Buch erst ab dem 1 Drittel so richtig rein gekommen, deshalb ein Stern Abzug, aber ab da ist es sehr spannend, Der Schreibstil ist flüssig, die Story gut. Es war das erste Buch des Autors aber bestimmt nicht das letzte. Guter deutscher Krimi !
Habe das Buch gleich nach dem Erscheinen gelesen.
Auf den Inhalt sind schon viele Leser eingegangen, daher beschreibe ich nur den Eindruck den das Buch auf mich gemacht hat.
Es ist teilweise genial, welche Persönlichkeiten in dieser Geschichte genannt werden und ein Gesicht bekommen. Das Buch bringt einen zurück in eine harte, kranke Zeit.
Littell hat einen sehr langwierigen Schreibstil, der mich aber nicht gestört hat.
Was mich gestört hat, waren die Seiten voller analer Ausschweifungen. Das hat mich einfach nur angeekelt.
Ob der Biss in Hitlers Nase am Schluss zu einem "Happy-End" hinführen soll, weis ich nicht.
Ich fand es auf jeden Fall ganz amüsant.
Hätte Littell die ganzen sexuellen Ausschweifungen (Wurst in den Anus usw....) kürzer (viel kürzer) gehalten, dann würde ich dieses Buch wohl öfter lesen.
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50