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Dieser Adventskalender bietet (wie einige andere aus dem Kaufmann-Verlag) für jeden Tag eine Geschichte und ein dazu passendes Bildmotiv, das ausgeschnitten und in ein beiliegendes Poster eingeklebt werden kann.
Bei Pia und Paul (ein Grundschul-, ein Kindergartenkind) erlebt man den Advent mit und erfährt in den Geschichten von Weihnachtsgeheimnissen und Traditionen wie Barbarazweigen, Nikolaus- und Luciatag.
Der Verlag empfiehlt den Kalender für Kinder ab 4, die Geschichten sind aber auch noch für Grundschulkinder interessant. Auf dem Poster werden im Lauf der 24 Tage immer mehr weihnachtliche Motive in das Haus von Pia und Paul eingeklebt - Barbarazweige stehen auf dem Tisch, im Backofen sind Plätzchen, ein Nikolausbild schmückt das Kinderzimmer etc.
Mit Vorlesen (abends bei Kerzenschein)und Ausschneiden und kann man den Advent mit Kind(ern) etwas bewusster gestalten - ein bisschen Schokolade kann's ja zusätzlich noch geben..!
Dürrenmatts STücke sind durchaus älter aber man kann sie trotzdem sehr gut lesen. Auch die Sprache ist gut verständlich und man versteht den Zusammenhang der einzelnen Personen. Mir machte es nichts aus dieses Buch zu lesen, denn es war die erste wirklich gute Lektüre, die wir in der Schule gelesen haben.
Wenn man das Buch angefangen hat, muss man es einfach weiterlesen, denn man will natürlich herausfinden wer der Mörder ist und wie alles zusammenhängt.
Dieser Roman Orhan Pamuks ist kein Krimi im klassischen Sinne, auch wenn es zwei Tote gibt, deren Mord es aufzuklären gilt. Auch ist es kein historisches Buch, obwohl das Buch jede Menge "Historie" enthält. Was Orhan Pamuks Werk auszeichnet, ist die Tatsache, dass es von allem ein bißchen ist: Krimi, Historienroman, Liebesgeschichte, Sachbuch... alles miteinander verwoben zu einer reichen Geschichte wie aus 1001 Nacht.
Das Buch ist aufgrund der in ihm enthaltenen Geschichten, die neben dem eigentlichen Handlungsstrang erzählt werden, sicher nicht einfach zu lesen.
Doch wer etwas erfahren möchte über die Zeit Istanbuls im 16. Jahrhundert, das osmanische Reich und über die Miniaturmalerei in der damaligen Zeit, dem sei dieses Buch wärmstens empfohlen.
Interessant ist sicherlich der Konflikt zwischen der traditionellen Darstellungsweise der Miniaturmaler und der neueren westlichen Darstellungsweise, die Pamuk hier aufwirft. Ein Konflikt zwischen Tradition und Moderne.
Pamuks Sprache ist schön und bilderreich, die Erzählweise aus verschiedenen Perspektiven macht die Geschichte noch spannender. Selbst Farben und Objekte bekommen in Pamuks Roman eine Stimme.
Für mich sicherlich eines der besten Bücher, die ich in diesem Jahr gelesen habe. Unbedingt empfehlenswert.
... ist dieser roman gegenüber der Flut deutscher ...in-Bücher mit dem üblichen einheitsbreithema der taffen, schier alles erreichenden Frau als Gutfrau und Superheldin.
Das Mittelalter aus der Sicht der Gemeinen zu schreiben hat Cornwell sehr gut umgesetzt. Sein Schreibstil ist von der Übersetzerin wunderbar umgesetzt, auch wenn sie nachmittelalterliche Begriffe wie "Soldat" (16. Jahrhundert)oder Girlande (Ende 18. Jahrhundert) einsetzte.
Die Hauptfigur Thomas ist ein ganz normaler Mann, deer nicht durch wesensferne Gutartigkeit überzeichnet wurde, sondern plündert, raubt und mordet wie jeder normale Krieger seiner Zeit und Jeanette ist eben Jeanette, eine Frau ohne den üblich gewordenen 6. Sinn aus den ...in-Romanen, eben eine ganz gewöhnliche Frau und arme Adelige.
Kann ich für jeden Mitteallterinteressierten empfehlen.
"Der kleine Prinz" ist eine wunderbare Geschichte über eine kosmische Reise, die in Wirklichkeit in uns selbst führt. Die Hoffnungen und Sehnsüchte, die Sorgen und Ängste, meist unter einem Berg von Alltäglichem versteckt, drängen sich zurück ins Bewusstsein des Zuhörers. Man wird konfrontiert mit dem inneren Kind und Dingen, die sehr lange schon verschüttet waren. "Die großen Leute" verlieren vor lauter selbst auferlegten Zwängen den Blick für das Wesentliche im Leben - füreinander. Die Erkenntnis ist so banal wie sie wahr ist - heute noch weit mehr als vor 60 Jahren, als der kleine Prinz das Licht der literarischen Welt erblickte. Jeder kann selbst entscheiden, ob er im Multimediarausch inne hält und versucht mit dem Herzen zu sehen.
Die Bedächtigkeit, mit der vom Leben und Denken des kleinen Prinzen erzählt wird, vermag zu berühren und weckt ein Gefühl von bittersüßer Melancholie. Das Leben ist schön, aber eben auch traurig zugleich. Besonders erwähnenswert ist noch, dass das Hörspiel von dem leider schon verstorbenen großartigen Ulrich Mühe gesprochen wurde und somit einer bemerkenswerten Geschichte den passenden Rahmen verleiht. (176 Wörter)
ICD-10, V: Definition psychischer Störungen
Dies ist eine Handreichung. Sie gibt an, welche Bedingungen erfüllt sein müssen, um laut ICD-10 Kapitel V eine psychische Störung zu diagnostizieren. Sie ist der dem Therapeuten vorgegebene Maßstab, an dem entschieden wird, ob die Bedingungen für die Stellung einer Diagnose überhaupt erfüllt sind.
Nun kann man über die ICD-10 streiten: Die amerikanische Einteilung DSM-IV ist eine inhaltlich ernst zu nehmende Alternative. Die Klassifikaton der = aller Krankheiten geschieht aber international nach der ICD-10, in den somatischen Fächern beruhen darauf die DRGs / Diagnosis related groups und darauf basiert die Fallpauschale. (Auch darüber könnte und sollte man streiten, aber das gehört nicht hierher).
Das kleine Buch ist damit genau für diesen Zweck: die exakte Begründung der Diagnose entsprechend den bei dem Patienten / Klienten vorliegenden Symptomen geschrieben. Und dafür ist es unabdingbar wichtig und verdient seine 5 Sterne. Es ist ein Handwerkszeug für die alltägliche Arbeit auf Station, was man irgendwann dann internalisiert = auswendig gelernt hat.
Dies ist aber kein Lehrbuch der Psychiatrie, es diskutiert eben nicht die allgemeine Psychopathologie, die Zusatzdiagnostik oder die Therapie.
Ich hatte mir dieses Buch als Einschlafhilfe zugelegt, weil es so viele gute Bewertungen hatte und bei den Amis "Lieblingsbuch des Jahres" war. Ich frag mich nun wieso eigentlich? Die Story ist völlig unrealistisch und nicht nachvollziehbar: Welche Mutter wünscht sich schon ein dümmeres Kind als Sie selbst ist? Total daneben!
Hier und da ist mal ein netter Dialog, aber mal ehrlich, da hab ich schon besser gelacht. Tatsächlich hab ich mich bis zum Ende eher "durchgegähnt".
Zusammengefasst: Schlechte Story, nur vereinzelt witzig und in erotischer Hinsicht nicht der Brüller. Von daher war es tatsächlich eine Einschlafhilfe - eher im negativen Sinn.
Wenn der Herbst kommt, starten wir wieder unsere wöchentliche Leserunde vor dem Kamin: Es gibt eine Platte mit Sandwiches und die ganze Familie versammelt sich vor dem Kamin, um etwa vorgelesen zu bekommen. Damit sich die Großen nicht langweilen und die Kleinen trotzdem mitkommen, suchen wir immer alterübergreifend interessante Lektüre. Hamster Freddy gehört ganz klar dazu, sehr witzig.
Kein Vampir für eine Nacht" ist der dritte übersetzte Band von Katie MacAlister, chronologisch gesehen ist das Buch jedoch Band 2 der Serie.
Für mich war dieser Roman der Beste der Serie, die Charaktere haben mich überzeugt und auch die Geschichte war stimmig.
Allegra ist eine interessante Protagonistin. Ihr Exmann misshandelte die junge Frau, und ist dafür verantwortlich, dass Allegras Bruder Tod ist, und sie selbst eine Beinverletzung hat, die sie humpeln lässt. Mühsam musste sie ihr Selbstbewusstsein wieder aufbauen und hat sich geschworen, sich nie wieder beherrschen zu lassen. Dominante Männer sind nicht ganz ihre Kragenweite, aber ganz genau das ist Christian Dante. Der gutaussehende Vampir fühlt sich zu Allegra hingezogen, muss aber auch einiges einstecken um sie zu seiner Geliebten zu machen. Sein eigenes Verhalten im Umgang mit Frauen, ist bei Allegra völlig falsch und er muss erst lernen, nicht immer den Ton anzugeben.
Fans der Serie werden sich vermutlich darüber freuen, dass es ein Wiedersehen mit Raphael, Joy und Roxy aus Blind Date mit einem Vampir" gibt, besonders die beiden Frauen haben eine wichtige Nebenrolle und wirken sympathischer als in ihrem eigenen Buch.
Meine Lieblingscharaktere neben den Hauptprotagonisten waren jedoch die Geister die Allegra beschworen hat. Besonders Esme ist sehr witzig, wenn sie als ältere Dame versucht ihre Umgebung zu erziehen und Allegra kluge Tipps mit auf dem Weg gibt.
Der Schreibstil der Autorin ist flott und passend zu der Geschichte, die erotischen Szenen können mitunter etwas albern wirken, aber auch das ist völlig stimmig.
Insgesamt ein gelungenes, humorvolles Buch welches sich auch dafür eignet, der Autorin eine zweite Chance zu geben, wenn man sie nach dem ersten Buch der Reihe bereits abgeschrieben hatte.
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