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Einfach wunderbar:
soviele Klassiker zum Entspannen !
Lange nicht mehr gelesene Bücher kommen
für mich wieder zum Vorschein!
Größtenteils sehr ansprechend vorgetragen!
Deja-Vu Erlebnisse zu Hauf.
Eine Kollektion , die man wirklich haben sollte.
Eine echte Alternative zu einem "kuscheligen" Fernsehabend :-)
Hier stimmt nicht nur das Preis - Leistungsverhältnis !
Dieses Mal schon vorab die Bewertung:
Dieses Buch ist super!!!
Ja, mit drei Ausrufezeichen dahinter.
Ich bin eigentlich nur durch Zufall auf dieses kleine, schwarze Taschenbuch gestoßen und konnte es nicht mehr aus der Hand nehmen. Die Geschichte ist einfach genial und flüssig geschrieben. Mit manchmal richtig bissigen, schwarzen Humor - naja, es geht ja auch hauptsächlich um den Tod.
Die Personen sind so gut ausgearbeitet, dass man sie regelrecht vor sich sieht und jede hat ihre eigenen, liebevollen Macken. Alles ist stimmig geschrieben und es gibt auch keine Hänger im Buch. Jeder, der auf witzige Fantasy steht, die im Hier und Jetzt spielt, sollte dieses Buch unbedingt gelesen haben!!! (Ja, auch wieder mit drei Ausrufezeichen.)
Doch worum geht's eigentlich:
Nach dem Tod seiner Frau Rachel steht Charlie vor der großen Herausforderung als Betamännchen das Leben alleine mit seiner kleinen Tochter Sophie zu meistern und auch noch seinen Secondhandladen in Gang zu halten. Doch dann kommt es anders als geplant. Charlie sieht als einziger plötzlich verschiedene Gegenstände rot Leuchten. Sophie kann mit nur einem Miezi" Leute umbringen und riesige, sabbernde Höllenhunde tauchen in seiner Wohnung auf um die Kleine vor allem und jedem zu beschützten. Wie sich herausstellt ist Charlie ein sogenannter Totenbote, wovon es in San Francisco noch weitere gibt zB Minty Fresh - ein riesiger schwarzer Mann in mintgrünem Anzug, und das rote Leuchten sind Seelen, die sich Gegenstände aussuchen um darin auf den nächsten Körper ohne Seele zu warten. Charlies Aufgabe ist es, diese Gegenstände zu finden und weiter zu verkaufen, wenn er das nicht schafft wird das Böse über San Francisco kommen. Und na klar, es kommt und wie es kommt.
Sehr schnell steht beim Hören allerdings fest, dass der Untertitel des Sachbuchs - "eine kurzweilige, aber nützliche Geschichte des englischen Mittelalters" - keine Untertreibung ist. Denn auch - oder vor allem - in der Lesung durch Andreas Fröhlich erweisen sich die Fakten und Anekdoten, die Gablé zusammengetragen hat, als sehr unterhaltsam. Alles andere als trocken führen Gablé als Autorin und Fröhlich als Sprecher den Zuhörer im Schnelldurchlauf durch sowohl signifikante als auch relativ irrelevante, aber amüsante Ereignisse aus dem dunklen Zeitalter. Dabei, das erfährt man gleich eingangs, ist es gar nicht so leicht, überhaupt festzulegen, wann überhaupt das Mittelalter stattgefunden hat. Rebecca Gablé beginnt schließlich mit Alfred dem Großen und arbeitet sich von dort aus munter und beschwingt durch die Lebens- und Regierungszeiten von über dreißig Königen, unter ihnen so schillernde Gestalten wie etwa Richard Löwenherz und zahlreiche Edwards, Williams und Henrys. Doch auch die Frauen kommen nicht zu kurz: Das Leben der Kaiserin Matilda wird geschildert sowie ihrer berühmten Schwiegertochter, Eleonore von Aquitanien, Gablé erzählt davon, wie die selbstbewusste Godiva der Legende nach nackt durch eine mittelalterliche Stadt geritten ist, und teilt ihren Lesern beziehungsweise Hörern mit, was sie vom göttlichen Ruf der Johanna von Orleans hält.
Trotz ihres doch teilweise arg satirischem Stils, der das Buch einerseits zum Hörgenuss macht, andererseits jedoch ein bisschen plakativ wirkt, merkt man Gablé an, dass sie weiß, wovon sie schreibt. Nicht umsonst hat sie sich als Mittelalter-Expertin einen Namen gemacht. Obwohl sich der Text hauptsächlich auf die königlichen Persönlichkeiten jener Zeit konzentriert, fließen immer mal wieder Kommentare über das Leben der einfachen Bevölkerung zu jener Zeit ein und über die Auswirkung der zahlreichen Fehden auf die Einwohner Britanniens.
Ob es nun an den Kürzungen gegenüber der Buchvorlage liegt oder dem generell schnellen Durchschreiten der Ereignisse und Jahrhunderte - so unterhaltsam Von Ratlosen und Löwenherzen" auch ist, man muss schon aufmerksam zuhören und aufpassen, damit man nicht den Anschluss verliert. So schlaglichtartig sind manche historische Gestalten und Vorkommnisse beleuchtet, dass man sich so manches Mal wünscht, Gablé wäre länger bei ihnen verblieben. Unterm Strich stellt man allerdings dadurch auch fest, dass keinerlei Langeweile aufkommt. Insofern ist die Idee einer Hörbuchversion eines historischen Sachbuchs zwar etwas gewöhnungsbedürftig, dank des perfekten Zusammenspiels von Rebecca Gablé, Andreas Fröhlich und, was Produktion und Aufmachung betrifft, des Lübbe Verlags allerdings für Freunde des englischen Mittelalters - und solche, die es werden wollen - durchaus empfehlenswert.
Ich habe mir dieses Buch gekauft, weil mich das Bild auf dem Umschlag und die kurze Beschreibung einfach ansprachen. Der Buchhändler konnte mir nichts zu diesem Buch sagen, ich habe es aus einer Intuition trotzdem mitgenommen und wurde nicht enttäuscht. Ein wunderschönes Buch, nach kurzer Zeit war ich erstaunt, wie weit ich stets schon wieder gelesen hatte, ohne tatsächlich spannend zu sein, verging die Zeit und ich wollte immer nur weiter lesen.
Kurz musste ich mich an den Stil gewöhnen, auch hatten mich die erste 2 Seiten nicht gleich gefesselt, aber das war schnell überwunden.
Worum es in dem Buch geht, wurde hier zur Genüge geschrieben, mich faszinierte die Art, die Figuren, das Leben, ihre Gedanken, das Land zu beschreiben.
Allerdings muss ich mich einer Kundenrezension anschließen, auch ich dachte manchmal, ob man das nicht vielleicht an manchen Stellen etwas besser oder schöner übersetzen könnte. Gern hätte ich das Original gelesen, doch das ist mir leider überhaupt nicht möglich, ist aber sicher noch mal besser.
Dieses Buch ist mein Tipp, wer ein bisschen etwas für den Norden übrig hat, wer es mag Bücher zu lesen, die ohne langweilig zu werden so wunderbar dahinfließen, der könnte großen Gefallen finden.
Ich werde mehr lesen von dieser Autorin!
...... denn ich habe während des Lesens viel gelacht.
Es ist spaßig, die Gedankengänge von Cora Hübsch zu verfolgen. Cora ist Mitte Dreißig und wartet hingebungsvoll auf einen Anruf von einem Mann, in den sie sich vor kurzen verliebt hat.
Wir Frauen kennen doch alle die unendlich langen Stunden, die wir zubringen, wenn wir auf einen Anruf von einem Mann warten: Wir fragen uns, ob wir beim Rendezvous, beim Sex, im Gespräch mit dem Mann auch alles richtig gemacht haben bzw. was wir verdammt noch mal falsch gemacht haben! Genau diese Fragen stellt sich auch Cora. Gedanklich spielt sie während des Wartens die Begegnungen mit Dr. Daniel Hofmann durch, dabei sind peinliche und witzige Szenen beim Erzählen keine Seltenheit.
Man kann sofort mit der Hauptfigur sympathisiern, ist sie doch jeder anderen Frau in Europa so ähnlich: Sie ist nicht perfekt, versucht aber perfekt zu sein. Sie zweifelt häufig an sich selbst, versucht es sich aber nicht anmerken zu lassen. Sie grübelt über das Leben nach und sucht Fehler bei sich selbst, etc.
Die Erzählweise erfolgt im "inneren Monolog". Das Subjekt "ich" wird häufig weggelassen, dadurch wird die Geschichte meiner Meinung nach noch persönlicher!
Fazit: Die Geschichte zauberte sehr häufig ein Lächeln auf meine Lippen, ab und zu musste ich auch herzhaft lachen. Ich war traurig, als die Geschichte zu Ende war: Das ist das einzige Manko: leider nur 140 Seiten!
Ich habe, wie auch viele meiner Genossen, das Buch in der Schule lesen müssen.
Da der Inhalt mittlerweile oft genug erläutert wurde, komme ich direkt zu meinen Eindrücken.
Es verlangt sehr viel Konzentration von einem ab, die Gedankengänge des Törleß nachzuvollziehen, da dessen Verwirrung und verzweifelte Suche nach einem Platz in der Welt sehr ausführlich und durchgehend reflektiert und analysiert beschrieben ist. Tatsächlich wird das Spektrum der jungen Psyche aufgebröselt und der Erzähler berichtet auf einer distanzierten Ebene von Törleß Entwicklung und Veränderung.
Was mich an dem Buch fasziniert hat, ist jedoch was anderes. Es ist zum einen die gelungene Personenkonstellation von Beineberg, Reiting, Törleß und Basini, die meiner Meinung nach das Buch durch diese Gruppendynamik gewissermaßen belebt. Der Zwiespalt zwischen den einerseits selbstbewussten und ihre eigene Rolle erkennenden Beineberg und Reiting und auf der anderen Seite des zweifelnden und sich selbst anfangs keinen Charakter zuschreibenden Törleß. Er ist unbearbeitet von festen Moralansprüchen und ergründet seine eigenen Werte im Verlauf des Romans selbst. Auf der Suche nach sich selbst kommt er auch nicht daran vorbei begreifen zu wollen was die Welt und einen menschlichen Charakter an sich ausmacht. Und das ist nun die zweite Sache, die mich an dem Buch fasziniert.
Die unkonventionelle Sichtweise von Törleß, zu der er gelangt, nachdem er Basinis Missbrauch und andere Erfahrungen gemacht hat, und die schließlich dazu führt dass auch Törleß an Selbstbewusstsein gewinnt und eine ganz eigene Weltsicht entwickelt.
Zwar ist der Roman stellenweise ein bisschen schleppend, so gibt es auch bewegende, spannende und nachdenklich stimmende Szenen.
Es ist ein Roman, dem ich trotz der Makel eine Menge abgewinnen konnte. Allerdings ist dies wohl nur möglich, wenn man auch selbst unkonventionell an diesen herangeht ohne sich von den darin vertretenen Themen wie Gewalt, Sadismus, Sexualität abschrecken zu lassen.
Also ich kann die ganzen negativen Rezensionen wirklich nicht verstehen. Wenn man dieses Buch als menschenverachtend sieht, dann hat man ja überhaupt keinen Sinn mehr für Humor! Ich selbst komme aus einem Osteuropäischen Land und wer da schon mal war, weiß, dass die Beschreibungen in diesem Buch natürlich maßlos übertrieben sind! Allerdings streifen sie doch viele Eigenheiten der Osteuropäer, was diesen fiktiven Reiseführer von vorne bis hinten zu einem einzigen Lacher macht. Für Menschen MIT HUMOR als auf jeden Fall weiter zu empfehlen!
Das Leben schreibt schon interessante Geschichten, vor allem dann, wenn sie von Isabel Allende erzählt werden. Die Autorin hat nach ihrem Welterfolg "Das Geisterhaus" und nach dem beeindruckendern Lebensroman "Paula", in dem sie den frühen Tod ihrer Tochter literarisch verarbeitet hat, mit "Das Siegel der Tage" ihre Lebensgeschichte weitergeschrieben. Und auch jetzt ist es wieder Paula, die allgegenwärtig die Mutter Isabel beim Leben und beim Schreiben begleitet.
Und so erzählt die Allende: Von dem kräftezehrenden Kampf nach dem Tod der Tochter um den Zusammenhalt und die Vergrößerung ihrer Familie. Eine Geschichte nach der anderen fällt ihr ein, eine Anekdote nach der anderen. So wird daraus nicht nur ein äußerst spannendes Buch, sondern eine fast exemplarische Lebensgeschichte: Ein Leben wie ein Roman.
Mit viel Selbstironie und mit viel Herz lässt uns die Allende ihre Sippe kennen lernen. Kinder und Enkel, Schwiegersöhne und Schwiegertöchter leben und erleben Liebschaften, Versöhnungen, Trennungen, Krankheiten. Es ist eine rundherum chaotische Sippschaft, über die die Allmutter Isabel wacht, die die chaotische Patchwork-Familie nicht nur zusammenhalten will, sondern auch möglichst ständig um sich herum haben möchte. Das führt zu Konflikten, zu Irritationen und immer wieder zu überraschenden und unverhofften Ereignissen.
Mittendrin und doch von außen beobachtend die Autorin. Auch von sich erzählt sie natürlich und von ihrer Liebe zu ihrem Mann Willie, zu dessen Familie; über ihr Älterwerden spricht sie und über die vielen Probleme, die sie immer wieder auf die Couch des Psychiaters bringen. Am Ende meistert die autokratische Sippenmutter das Leben und das Schreiben.
Es macht Freude, dieses Buch zu lesen. Nicht zuletzt, weil für die 1942 geborene Nichte des chilenischen Präsidenten Salvador Allende Humor eine Herzenssache ist.
Nur mit Toleranz, die die Autorin einfordert, und mit einer gehörigen Portion Mutterwitz ist ein aufregendes Leben im Haushalt einer weltberühmten Schriftstellerin in Kalifornien zu bestehen. Isabel Allende besteht es. Und so ist "Das Siegel der Tage" ein äußerst unterhaltsames Buch, auch wenn es nicht allen literarischen Ansprüchen gerecht wird. Das Zeug zu einem Bestseller hat es allemal.
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