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Durch die ersten Seiten etwas gequält,die letzten 50 Seiten, na gut,
aber insgesamt, weiß ich nicht wann ich so ein gutes Buch das letztmal gelesen habe ! Einfach Einzigartig !
Ich habe die 3 thematisch vorangehenden Bücher mit großem Interesse gelesen und mich auf Teil 4 gefreut. Leider ist dieses Buch nun nach meiner Meinung das schwächste. Sicher positiv ist die wiederum eindrucksvolle zeitgeschichtliche Beschreibung zu erwähnen. Meine Kritik setzt an der Handlungsdramaturgie an. Dem Leser bieten sich in der ersten Hälfte eine bemüht auf Konflikte ausgerichtete Story an. Weniger Herde hätten sicher gereicht, diese dafür aber bitte etwas ausgearbeiteter. So geht es zickzack durch allerlei Familien und Geschlechter. Aufgrund der Vielzahl der zu lösenden Knoten geht es am Ende denn auch entsprechend hektisch und teils märchenhaft zu, um es passend zu machen.
Ich wünsche mir, einen handwerklich etwas liebevolleren Teil- wenn es einen geben wird ;-)
Wie meinen Vorgängern bei den Rezensionen fiel es mir auch zu Beginn schwer, das Buch, auf welches ich mit Spannung gewartet habe, entnervt aus der Hand zu legen. Es war mir zuviel Theorie und Geschichtshandlung darin.
Nach gut 1/3 wird das Buch aber so, wie man es von den Vorgängern dieses Bandes kennt und man fiebert und leidet mit dem Ritter Christian und seiner Frau Marthe mit, die zum Schluss wieder ein Trauma durchstehen muss, welches gottlob noch positiv endet. Ich bin bereits auf das nächste Buch gespannt!
Habe alle 3 vorigen Bücher von Anne Hertz nahezu verschlungen. Als ich das 4 Buch gekauft hab und angefangen habe zu lesen ,war ich schon nach kurzer Zeit enttäuscht! Die Geschichte zog sich endlos in die Länge, fast überhaupt kein Witz, total vorhersehbar! Hab mich entschlossen das Buch bis zu Ende zu lesen, wollte es eigentlich schon nach der Hälfte zur Seite legen..
Hab mir wohl zu viel erwartet. Schade..
Kein Vergleich zu den Vorgängern
David Safier erzählt als Marie, wie sie ihre Hochzeit im Augenblick der Vermählungszeremonie vor dem Altar durch ein Nein platzen ließ und sich kurz darauf in einen Mann verliebt, der für eine Beziehungen eigentlich gar nicht zur Verfügung steht: Jesus.
Der übt bei einem Zwischenstopp in Malente irgendwo in Schleswig-Holstein - auf dem Weg zum apokalyptischen Endkampf gegen Satans Reiterhorden ein paar Tage sein bodenständiges Handwerk Psalmen singender Weise aus. Er arbeitet an ihrem Zufluchtsort im Haus ihres Vaters, dessen 25jährige, lettische neue Lebensabschnittspartnerin Marie umgehend einen Dorn im Auge jeglicher Vernunft darstellt.
Als auch Jesus sich in Marie verliebt verkompliziert sich die Lage, denn als ihr der gut aussehende, sensible Typ offenbart, wer er ist, weiß sie nicht, wer am besten in die Klappsmühle einzuweisen sei, er oder sie?!
Die Geschichte ist herrlich abwegig, trivial leicht und steckt dennoch voller tiefsinniger Lebensfragen, welche sich Marie immer wieder stellt und somit auch die Leserschaft angehen. Die skurrile Tatsache, dass auch der Engel Gabriel so ganz menschlich seine Rolle spielt, kommt dem zeitgenössischen Trend der Engelsbedeutung entgegen und sorgt für humorige Satire, ohne dabei blasphemisch zu werden. Schön, dass selbst der Satan sein Fett weg kriegt.
Durch die einfache und doch niveauvolle Sprache mit viel Wort- und Situationswitz liest man sich vergnüglich entspannt von Ereignis zu Ereignis, begleitet von den steten alltagsphilosophischen und realpsychologischen Fragestellungen Maries. Die Charaktere werden einem gut bekannt und so liebt man sie schließlich: Marie, deren wegen eines Tumors zu bemitleidende Schwester Kati, den Vater und dessen in Maries Augen viel zu junge und durchtriebene Freundin und ihre voraussichtlich künftige Stiefmutter bis hin eben zu Jesus (Joshua). © 11/2008, Redaktionsbüro Geißler, Uli Geißler, Freier Journalist, Fürth/Bay.
Bücher zu den Themen Typisch Mann und Typisch Frau gibt es, gerade in der Zeit des Mario Barth, wie Sand am Meer. In diesen Werken werden meist die gängigsten Klischees der beiden Geschlechter mehr oder weniger lustig behandelt.
Auf der anderen Seite gibt es Ratgeber für den Mann oder die Frau ebenso in Hülle und Fülle.
Mit "Ein Mann - Ein Buch" stellen die drei Autoren Eduard Augustin, Philipp von Keisenberg und Christian Zaschke nun eine Mischung aus beidem vor.
"Ein Mann - Ein Buch" ist in 10 Kapitel unterteilt, die ihrerseits wiederum in circa 10 bis 20 kurze Unterkapitel eingeteilt wurden. Die 10 behandelten Gebiete umfassen den Mann "im Haus", "in der Natur", "in Gefahr", "Gepflegt", "in Gesellschaft", "in Bewegung", "unter sich", "und die Frau", "und die Kultur" sowie den "alten Mann". In den Unterkapiteln werden dann Themen aufgegriffen, die ein Mann entweder tatsächlich beherrschen sollte (z.B. das Binden einer Krawatte oder das braten eines perfekten Steaks), oder die im Allgemeinen als besonders männlich gelten (z.B. einen Traktor oder LKW fahren, ein Flugzeug landen oder eine Kneipe eröffnen). Erstere Themen werden zwar unterhaltsam, aber auch anschaulich und praktisch beschrieben, letztere dagegen zwar ebenfalls anschaulich und erstaunlich präzise, jedoch in erster Linie unterhaltsam. Die Auswahl der typisch männlichen Dinge in diesem Buch orientiert sich dabei eher am modernen, kultivierten Gentleman, als am jagenden, rülpsenden, Frauen flachlegenden Ur-Mann.
Das Buch ist in einem angenehmen Stil geschrieben, und lässt sich daher sehr flüssig lesen. Selbst bei Themen, die den einzelnen Leser vielleicht etwas weniger interessieren, wird es nicht langweilig. Die ausgiebige Gliederung in viele, teilweise sehr kurze, Unterkapitel, vereinfacht neben dem Lesen vor allem auch das spätere Nachschlagen einzelner Abschnitte. "Ein Mann - Ein Buch" kann daher sowohl als kurzweilige unterhaltsame Lektüre, als auch als Nachschlagewerk für vereinzelte elementare Dinge verwendet werden. Im Vordergrund steht dabei aber immer die Unterhaltung.
Kerstin Gier hat eine geniale Art zu schreiben und Wahrheiten auf den Punkt zu bringen.
Ich habe mich fast gekugelt vor Lachen und kann das Buch nur empfehlen.
Ich bin von der Frauen-Variante des ursprünglich für Männer erdachten Konzepts nicht so begeistert wie offenbar viele andere. Vielleicht hat das systemimmanente Gründe, ich weiß es nicht. Vielleicht sind Männer von ihrem Selbstverständnis her robuster und (sorry!) nicht so differenziert. Das Männer-Buch hat mir sehr gefallen, ich habe es häufiger verschenkt und immer Freude ausgelöst. Das Frauen-Buch habe ich nun selbst geschenkt bekommen und irgendwie will der Funke nicht überspringen. Schon die Lektüre des Inhaltsverzeichnisses ist nicht halb so witzig wie bei der Männer-Variante.
Aber das ist nur meine bescheidene (Frauen-)Meinung.
Sie wollten schon immer mal Möbelpolitur selbst herstellen? Dann kaufen Sie dieses Buch.
wer die anderen Bücher von Ildikó von Kürthy gelesen hat wird auch dieses Werk wieder verschlingen. Und wer noch kein Buch von Ihr gelesen hat wird nach diesem Buch unbedingt alle anderen Bücher lesen wollen. Das Buch ist wie immer frech, spitzig, erfrischend und eben total lässig. Es gibt wieder allerhand zum schmunzeln allerdings regt es auch zum nachdenken an.
Ich habe - wie viele meiner Vorredner auch - erst Herr Lehmann gelesen und dann den lang erwarteten "Kleinen Bruder" und ich war keineswegs enttäuscht. Nun weiß ich, wie Herr Lehmann Karl und all die anderen kennen lernte... Aber ich vermute fast, dass es da noch einen Teil geben wird zwischen "Der kleine Bruder" und "Herr Lehmann". Platz wäre noch und ich hoffe es auch, denn Sven Regener hat einen genialen Schreibstil.
Empfehlenswert!
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