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Ich finde das Buch wie alle anderen Schreiber auch, sehr gelungen und super geschrieben.Spannung paßt und es ist super flüssig zu lesen.
Leider kommen mir viel zu wenig Elfen vor, und noch schmerzhafter ist es zu sehen, daß alle lieb gewonnenen Charaktere sterben müssen, obwohl sie doch die Besseren Kämpfer sind. Schade um die "Elfen-Sory"
Ein Kritikpunkt bleibt wie bei allen Fortsetzungen: offenes Ende, womit man sicher als Fan gezwungen ist den Rest der Trilogie zu kaufen....
Das Bester Buch der Hennen Reihe ist sicher "Die Elfen". Einfach ein Klasse Buch mit kompakter Story und einen Ende.
Es ist hier schon so viel gesagt worden, dem ich mich nur anschließen kann, insbesondere über die Vieldeutigkeit des Romans auf verschiedensten Ebenen (also Futter für den Geist), und - spiegelbildlich - die verschiedensten emotionalen Ebenen, auf denen die Geschichte jeden ganz persönlich berühren kann. Deswegen ist der Roman so ganz besonders reichhaltig für mich.
Es werden keine Aussagen gemacht in diesem Buch bzw. Prozeß. Und (die richtigen) Fragen bzw. Gelegenheiten, diese zu stellen, werden garantiert stets verfehlt, siehe Gleichnis mit dem Türhüter.
Fragen sowie Antworten werden dem Leser überlassen. Eine unvergleichlich angenehme Situation auf den ersten Blick. Kein besserwisserischer Held weit und breit. Aber auch niemand, der uns hilft.
Die Figur des Josef K. war mir manchmal sympathisch, manchmal unsympathisch, aber nie gleichgültig. Zu Anfang ist er ein selbstgerechter, geradezu selbstverliebter, von sich eingenommener Schnösel und Weiberheld, unentbehrlich an seinem Arbeitsplatz, unentbehrlich bei seiner Vermieterin. Nichts scheint seinen Lebensplan zu kreuzen, als urplötzlich Franz und Willem auf dem Plan stehen und ihn "verhaften".
Was weiter mit Josef K. geschieht und wie er sich langsam verändert, sein Verhältnis zu seiner Umwelt sich ändert und zu sich selbst und seine Schnöselhaftigkeit nur noch notdürftig aufrechterhalten wird, kann ich nicht anders als spannend nennen.
Kafka ist nicht der Voyeur seines "Antihelden", sondern schildert alles kühl, manchmal gegen den Strich, erfüllt keine Erwartungen, bleibt gnadenlos. Hochachtung.
Wie herzergreifend und kompromißlos dann allerdings das Ende. Man ahnte es, Josef kapituliert. Heroisch möchte er sein am Ende, so schreitet er nicht nur willenlos, sondern kooperativ seiner Hinrichtung entgegen, möchte einen letzten guten Eindruck machen, Schnösel (und nicht Kämpfer) bis zum Schluß.
Es wird im Buch klar unterschieden zwischen "normalen" rechtlichen Vergehen, wie Diebstahl, gar Mord etc. = "normalen" Gerichten, und dem "Prozeß", wie Josef K. ihn konfrontieren muß. Allen Personen im Buch ist dieser Unterschied geläufig. Niemals wird K. gefragt, was er verbrochen hat. Es geht um Schuld, oder Schulden, für die es keine "weltliche", "juristische" Anklage gibt, nur die eigene. Das kann wohl jeder Mensch nachvollziehen. Das innere Gericht, der innere Prozeß, den man sich selbst macht, für Dinge, die doch gar niemand weiß außer uns selbst. Geheimnisse.
Einmal überlegt Josef K., was in der ersten "Eingabe" bei Gericht stehen müsse. Es ist nicht weniger als sein ganzes Leben, warum er wo wie was getan habe. Eine unglaublich arbeitsaufwendige, durch keine Fragen von außen gestützte "Eigen-Psychoanalyse" also. Aber er geht nicht in sich, man erfährt weiterhin nichts über seine Herkunft etc.. Er überlegt nur, daß er jetzt seinen Job kündigen oder Urlaub nehmen müßte, um Zeit dafür zu haben, eine rein (prozeß-)technische Überlegung, denn er hat keine Lust und kein Bedürfnis zur Selbsterforschung. Im Gegenteil, er beschwert sich, er sei in den besten Jahren, tagsüber will er Karriere machen, nachts in Weinlokalen sich amüsieren. Also sucht er sich Hilfe von außen, beim Advokaten z.B.. Dieser ist ihm sogar wohlgesonnen, obwohl anderen Mandanten (Kaufmann Block:-))) gegenüber geradezu sadistisch veranlagt. Außerdem hat er einen hilfreichen und resoluten Onkel. Und er lernt den Gerichtsmaler Tintorello kennen. Das alles ist absolut wertlos für ihn.
Im vorletzten Kapitel "Im Dom" sagt der "Gefängnispfarrer": Du hast Dir zuviel Hilfe von außen geholt.
Josef K. verändert sich, das ist der "Prozeß". Es ist nicht sentimental. Nicht belehrend. Nicht erbaulich. Es ist sogar vorhersehbar. Wie er mit allem umgeht, ist nicht gut. Wir stehen einem Dummkopf zur Seite, wie wir selber einer sind. Heutzutage könnte der Roman den Titel "Die Therapie" haben, oder so.
Es gibt eine Art negativen Sog in der Geschichte, der einen von Anfang an spüren läßt: dies wird keinen guten Ausgang nehmen. Die Verhaftung zu Beginn ist eigentlich das "Hallo-wach!-Zeichen" für dieses Individuum. Josef K. schafft es jedoch nie, sich dem existentiellen Kampf, der das Leben nunmal ist, mit Herzblut zu stellen. Er hat immer Ausflüchte. Und viel zu viele Gedanken im Kopf. Er meint, die Frauen könnten ihm helfen, da er offenbar von diesen geliebt wird. Er selbst ist jedoch total beziehungsarm und liebt niemanden. Besagte Frauen findet er eigentlich dumm und blöde, ist aber pfiffig genug, sie instrumentalisieren zu wollen.
Nur das Fräulein Bürstner widersteht ihm. Und nur dieses Fräulein achtet er. Und ausgerechnet sie sieht er auf seinem letzten Gang zum Schafott. Ein junger Mann, der nicht aus seiner Haut heraus kann.
Ich fand viele Szenen hochkomisch, habe laut gelacht. Szenen bildhaft vor mir gesehen. Es ist lustig, grotesk, wirklich witzig.
Und, das hätte ich vielleicht zu Beginn schreiben sollen, sehr leicht und eingängig zu lesen. Ein wunderschönes Deutsch. Manche Sätze sind lang, aber auch nur deshalb, weil Herr K. lieber durch Kommas trennt als durch Punkte. Das ist alles, nichts verschachtelt. Und dieses Stilmittel hält einen irgendwie atemlos.
Muß man gelesen haben. Und kann auch jeder lesen, der lesen kann.
P.S. Hat mich irgendwie an den Film "Caché" von Michael Haneke erinnert. Oder umgekehrt.
Gegen den Vortragenden Liefers kann ich nichts Negatives sagen.
Den Stoff fand ich streckenweise doch sehr unglaubwürdig und etwas seicht.
Ich nehme an, dass die Kürzungen (im Vergleich zum Buch) schuld sind, dass die Handlung streckenweise abgehackt wirkt.
Resüme: Lässt sich gut anhören und überbrückt angenehm Wartezeiten. Vom Hocker konnte mich diese (Hör)buch nicht reissen.
Ich schließe mich den vorherigen Kritikern an. Die Story dreht sich leider nicht wirklich um Elfen, sondern um die Menschen und den Tjured-Konflikt. All die elfische Mystik und das lange Leben der Elfen, was die anderen Elfen-Bücher interessant gemacht hat, ist futsch. Es werden von Anfang an eine langweilige und vorhersehbare Story und genauso langweilige bzw. bekannte Charaktäre geboten.
Schade, aber Bücher die so langweilig sind, dass ich sie weglege, bekommen bei mir nur einen Stern.
Nachdem ich 2 andere Hörbücher von Fitzek gehört hatte (Amokspiel und Die Therapie) habe ich mich wirklich sehr auf den "Seelenbrecher" gefreut. Leider wurde meine Vorfreude sehr schnell getrübt, weil die Story dieses Hörbuchs wirklich sowas von an den Haaren herbeigezogen ist, dass man es kaum steigern kann. Und obwohl sich Fitzek extrem bemüht, irgendeine Spannung aufzubauen, schafft er es nicht mal mit der tatkräftigen (und weitestgehend hervorragenden) Unterstützung von Simon Jäger, der wirklich sehr gut vorträgt. Warum erinnert mich das Buch irgendwie an "Shining"?Das Buch ist langweilig, extrem zusammenkontruiert, vorhersehbar und chaotisch. Welche Rolle die beiden Studenten spielen, die sich am Anfang des Buches bereit erklären, diesen ominösem Selbstversuch über sich ergehen zu lassen, der ja ach so gefährlich sein soll und sich dann zu einem ziellosen Psycho-Gebrabbel ohne jegliche Spannungsspitze entwickelt, wird sich mir nicht erschliessen. Ich empfehle Sebastian Fitzek eine lange Schaffenspause, verknüpft mit der Hoffnung, dass er nach selbiger mit einer vernünftigen neuen Story aufwarten kann. 1 Stern für die Story, 1 Stern für zugegebenermassen sehr gute (psychologische) Recherche-Arbeit und 1 Stern für Simon Jäger, der begnadet liest.
Auf Burg Eulenstein haust seit uralten Zeiten ein Gespenst. Es war eines jener harmlosen Nachtgespenster, die niemanden etwas zu leiden tun.
Das kleine Gespenst mit Großen dunklen Augen, ist im Grunde ein harmloses Gespenst, dass niemand etwas zu leide tun kann, es lebt mit dem UHU Schuhu im Burgmuseum, wo sie gemeinsam viel Unfug treiben und sich Geschichten erzählen. Allerdings hat das kleine Gespenst einen sehnlichsten Wunsch.
Es möchte einmal die Welt bei Tageslicht sehen.
Doch so sehr es sich auch bemüht über die Geisterstunde wach zu bleiben, pünktlich um 1 Uhr schläft es für die nächsten 23 Stunden ein. Eines Tages jedoch geht sein größter Wunsch in Erfüllung und es wacht um 12 Uhr mittags auf. Anfangs ist die Freude riesig. Voller Neugier mach es sich auf in die Stadt um diese zu erkunden. Sobald das Nachtgespenst aber mit dem Sonnenlicht in Kontakt kommt verwandelt es sich in ein schwarzes Taggespenst.
Als die Stadtbewohner es erblicken sind alle in Angst und Schrecken versetzt.
Da merkt das kleine Gespenst das es gar kein Taggespenst mehr sein möchte.
Traurig wendet es sich an 3 Kinder, die ihm helfen wollen.
Nachdem sie sich Rat bei der weißen Eule holen wissen sie, dass die Rathausuhr 12Std. nach geht. Mit Hilfe des Uhrmachers stellen die Kinder die Rathausuhr um die besagten 12 Std. vor. Seid dem erwacht das kleine Gespenst wieder um Mitternacht und erklärt durch den Mondschein wieder seine weiße Farbe.
Das kleine Gespenst ist dem Gense märchenhaft-phantastische Erzählung zuzuordnen. In einer eigentlich realistischen Welt passiert plötzlich etwas vollkommen unrealistisches. Allerdings ist das kleine Gespenst im Buch als liebenswürdig dargestellt und die Ereignisse mit vielen lustigen und komischen Szenen geschmückt, so dass es den Leser gar nicht in Angst und Schrecken versetzt. Dadurch wird dem Leser die Angst vor Gespenstern genommen. Und die Dunkelheit oder der Keller wirkt auch nicht mehr so bedrohlich. Das kleine Gespenst selbst wirkt wie ein kleines Kind, das einen großen Wissensdurst hat, welches die Welt kennen lernen will. Somit können sich Kinder gut mit dem kleinen Gespenst identifiziere.
Dennoch werden durch mystische Faktoren wie z.B.: die Eule, das Burgmuseum und Gegenstände wie der Schlüssel die Spannung aufrecht erhallten. Dem Leser werden in seiner Phantasie keine Grenzen gesetzt.
Die Geschichte ist in der er-Erzählform geschrieben und leicht zu verstehen. Die Kapitel sind kurz und die Illustrierten harmonieren mit dem jeweiligen Verlauf. Daher eignet sich das Buch auch sehr gut zum vorlesen.
Am Ende des Buches gibt es eine Moral, bleib wer du bist und du wirst glücklich!
Regina W., Stefan T., Janik M.
Ich habe "Vampir im Schottenrock" nicht mehr aus der Hand geleget, bis auf der letzteen Seite war. Ich fand es ganz unterhaltsam, aber ich habe mich über die Veränderungen ein bißchen geärgert.
Alle "Grundlagen", die Karie MacAllister in ihren vorigen Büchern erklärt und gefestigt hat, stieß sie mit diesem Roman wieder um.
Trotzdem ist dieses Buch sehr gut geschrieben und ein Vergnügen für einen unterhaltsamen Abend.
So so, "Fleisch ist mein Gemüse" hat Euch also besser gefallen? Klar, dann muß man natürlich seine ganze Enttäuschung rauslassen und nur einen Stern vergeben. Hat der Heinzer Euch enttäuscht? Wie kann er nur, schreibt er doch nur für jeden einzelnen von Euch.
Verdammt. Einen Stern vergibt man für "Die Macht Ihrer Wünsche: Wie Sie mit Tele-Psi Ihre Ziele erreichen". Nur zum Beispiel. Aber weder die "Zunge Europas" noch der grundsympathische Author haben es verdient, daß Eure im selbstgerechten Zorn hingerotzten Verrisse seiner Karriere schaden: Diese Bewertungen sind meinungsbildend für all diejenigen, denen sich der Heinzer vielleicht jetzt erst erschließen könnte. Ich wäre glücklich, auch in Zukunft noch irgendwas von ihm lesen zu dürfen. Merken: Ein (vermeintlich) schwächeres Zweitwerk kann durchaus mit zwei, drei oder vier Sternen bedacht werden...
Abschließend noch etwas ins Stammbuch der Myriaden von Leuten, die der Gleisnerei des Optimismus erlegen sind und über Strunks Misanthropie nicht hinwegkommen: Diese Welt ist schlecht. Glück findet man nur in den Momenten, in denen das Lachen über eben dieses Elend das Hamsterrad kurz zum Stillstand bringt. Und Heinz Strunk schafft es wie sonst vielleicht nur noch Gerhard Polt, durch eine scheinbar bloße Beschreibung des schrecklichen Treibens die inhärente Komik aufzuzeigen.
Aber freilich standen, wie Diderot sagt, viele Säulen da, und die Sonne schien auf alle; doch nur Memnons Säule klang.
Konny Reimann ist ein Freak, bodenständig, hat Träume und traut sich was. Das er über eine der unsäglichen Auswanderer-Serien zu seinem Bekanntheitsgrad gelangt ist, habe ich erst erfahren nachdem ich durch Zufall das Buch in die Hand bekommen habe. Hier könnte es sich nämlich auch um eines dieser Lebe Deine Träume-Bücher handeln - halt nur nicht so esoterisch verquarkst, sondern aus der Perspektive eines einfachen Mannes erzählt, der statt viel zu grübeln die Dinge einfach anpackt, egal wie irre sie im ersten Moment scheinen mögen. Das ganze gespickt mit diversen unterhaltsamen Anekdoten, die einem zeigen können, dass es sich nicht um eine fiktive Geschichte sondern um ein reales Leben handelt, dass für uns so nachvollziehbar, tatsächlich gelebt werden kann.
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